Remasuri

Remasuri [rema’su:ri] f Tumult, Durcheinander, Wirrwarr, aber auch Trubel, ausgelassenes Vergnügen (von Ital: rammassare = häufen)

Das remasuri ist ein typisches Wiener Vorstadtwirtshaus. Die remasuri-Partie ist der Wirt und seine Stammgäste. remasuri machen gefühl- und gehaltvolle, musikalisch vielseitige, bisweilen witzige (wenn auch keineswegs depperte) Lieder aus Wien. Der von seiner Schanktätigkeit gegerbte Wirt interpretiert die im Wiener Dialekt gehaltenen Geschichten und die virtuose Stammpartie baut dazu das musikalische Bühnenbild. So entstehen, von vielerlei Musik inspiriert, neue Wiener Lieder. remasuri ist einmalig.

Die Besatzung des remasuri-Wirtshauses:
Christoph „Herr Wirt“ Michalke – Gesang, Geschichten
Maria „Frau Marie“ Mitterlehner – Gesang
„Sinnierer-Koal“ Carl Majneri – Gitarre
Jürgen „da Dokta“ Mitterlehner – Saxophon
Tino „Kistenmann“ Klissenbauer – Akkordeon
Stefan „grüner Tee“ Mayrhofer – Bass
Peter „sie nannten ihn“ Barborik – Schlagwerk

www.remasuri.at


Die Strottern

Buenos Aires hat den Tango, Lissabon den Fado, Paris die Chansons, Wien hat das Wienerlied – als unverwechselbaren Ausdruck des Lebensgefühls dieser Stadt. Die Strottern entstauben das Wienerlied musikalisch und inhaltlich so gründlich, dass aus einer traditionellen lokalen Liedtradition eine Musik wird, die auf der ganzen Welt verstanden wird.

Die Strottern können lustig und laut sein und gerne zeigen die beiden Musiker, wie wild entschlossen sie im schwarzen Anzug, der Berufskleidung aller Wiener Kellner und Totengräber, aus der Haut fahren können. Klemens Lendl ist dabei ein generöser Moderator des eigenen Stoffs, pointensicher und sympathisch, aber wenn es darauf ankommt, wenn ein Lied die vollkommene Stille braucht, das innere Schweigen zwischen den Zeilen, dann lauschen die Strottern auf der Bühne mit geschlossenen Augen in die eigene Musik hinein, um dem Geheimnis, das ihr innewohnt, wieder ein kleines Stück näher zu kommen.

http://diestrottern.at/


Stimmgewitter Augustin

Das Stimmgewitter Augustin ist das achtköpfige Chormonster der Wiener Straßenzeitung Augustin. Die Darbietung? Mit Alles und scharf! Vom Revolutionären Schlager bis zu Kampfliedern für die Herzen. Von Sehnsuchtsliedern bis Punkrock. Oder sagen wir’s anders: Songs about Liebe & Hass. Rock¹n¹Roll auf Augenhöhe ­ zum Mittanzen und Mitsingen! Das alles und noch viel mehr Š

http://www.stimmgewitter.org

Stimmgewitter_2014_quer©mario lang


Stefan Sterzinger

sterzinger spielt akkordeon, plaudert und singt. von der liebe und anderen kuriositaeten. feingefuehl und gute laune wird geboten, neues und unerhoertes. liebeslieder fuer die rosa, den großen schwarzen vogel, den hl. ernst und einen walter ihrer wahl. schlicht und ergreifend.
schoenes leben fuer alle ist moeglich (©marlene streeruwitz) und kommunikation ist immer ein experiment. odawo swasi!

http://sterzinger.priv.at/home/


Thomas Andreas Beck – Liedermacher

Wenn du in lauten Zeiten gehört werden willst, musst du still sein: Thomas Andreas Beck unterbricht für dieses Konzert die Arbeit an seinem neuen Album – er produziert allein im Wald – und kommt in die große Stadt. Seine Lieder erzählen vom Krieg und der Sehnsucht nach Frieden, vom Eltern und Kind sein, vom Glauben und Zweifel an seiner eigenen Kraft. Er benennt gnadenlos die Tabus unserer Gesellschaft, legt seinen Finger ungläubig in unsere größten Wunden: weil genau dort die Lösungen und – unerwartet – die größte Freude sich verstecken.

»Mutmacher« liest man in der KRONE, „Tabubruchreiches Mundartfeuerwerk” schreibt etwa die NÖN, „Oft düster, zugleich sanft und schön” im NEWS. „Publikumssieger Wiener Hafen Open Air 2012″, mehrfach live am Wiener „Donauinselfest”, 2013 bei „Rock to Bethlehem”, mit dem Konzertfilm „Knistern” im Kino.

 

thomasandreasbeck.at

 


MusikarbeiterInnenkapelle

Mit dem Ziel, das Trauma Blasmusikkapelle zu überwinden, formierte sich die MusikarbeiterInnenkapelle 2007 in Wien. Arbeiterlieder und Techno-Covers statt Märschen, progressive Frische statt konservativer Langeweile, Innovation statt Tradition. Gespielt wird aber noch immer auf Blasmusikinstrumenten. Laut Fans: „der sympathischste und schrägste Blechhaufen der Stadt“!
Mit viel Ironie wird experimentiert und das Sujet Blasmusikkapelle im urbanen Raum neu interpretiert. Zahlreiche Kooperationen (Tanzquartier Wien, Modeklasse Universität für angewandte Kunst, Ö1 Kunstgeburtstag, Tanz Baby! etc.) sind das Resultat. Auch wird die Idee der Kapelle als Marschkapelle neu ausgelegt: bei „make the snake“ etwa, marschierte die MusikarbeiterInnenkapelle durch das Wiener Hippviertel und ermunterte die Anwohner des Viertels, sich musikalisch zu beteiligen, für das Künstlerkollektiv Stirnprunzer führte die Kapelle einen Flaschmob durch den 1. Bezirk an, und bei der Raddemo Critical Mass oder der Radparade musizieren sie immer wieder mal gerne auf Lastenrädern. Die Musikstile, derer sich die Kapelle bedient, sind breit gefächert: von neu interpretierten Hits der zeitgenössischen (elektronischen) Musik, über gemeinsamen Arrangements mit Künstlern aus der Hiphop-Szene bis zur Zusammenarbeit mit dem Wiener gameboy-musicclub. Die Stücke werden alle von Mitgliedern der Kapelle arrangiert bzw. komponiert.

http://www.musikarbeiterkapelle.net

musikarbeiterkapelle